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Heute wurde bei der Firma Goldschmitt in Walldürn die Zusatzluftfederung für die Hinterachse eingebaut.

Zusatzluftfedern werden – wie der Name schon sagt – zusätzlich zur serienmäßigen Stahlfeder an der Hinterachse verbaut. Sie sind die flexibelsten aller Zusatzfedern und bieten gegenüber Stahlfedern viele Vorteile: Anders als bei mechanischen Federn, lassen sich die Federelemente einer Luftfederung – die sogenannten Luftbälge – mittels Druckluft in ihrer Höhe und Traglast stufenlos der jeweiligen Beladung anpassen. Hohe Lasten können mit einem entsprechenden Gegendruck kompensiert werden. Der Luftdruck lässt sich mittels Bedienteil und Hochleistungskompressor bequem vom Fahrerhaus aus steuern. Somit ist es möglich, das Heck schwerer Reisemobile oder Nutzfahrzeuge dauerhaft anzuheben oder nur sporadisch, wenn beispielsweise steile Fährenrampen oder schlechte Straßen befahren werden müssen. Ein Aufsetzen und eine damit verbundene Beschädigung der Heck- oder Seitenschürze kann somit vermieden werden.

Wir versprechen uns durch die Luftfederung die ein oder andere Schotterpiste oder Schlaglochpiste in Marokko besser befahren zu können. Die Probefahrt auf dem hauseigenen Testparcour war schon sehr vielversprechend. Es konnte ein deutlicher Unterschied mit verschiedenen Luftdrücken festgestellt werden. Die Teststrecke wurde von mir direkt vor dem Einbau und noch einmal direkt nach dem Einbau gefahren. Der Unterschied ist enorm. Mit relativ wenig Druck in der Federung sind Schlaglöcher wesentlich weniger zu spüren. Auf kurvigen Landstraßen verbessert sich das Fahrverhalten extrem, da mit mehr Luftdruck kaum noch Seitenneigung vorhanden ist.