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Fort Bravo, Tabernas

Fort Bravo, Tabernas

„Desierto de Tabernas“ – Wüstenfeeling und Hollywood-Atmosphäre 🌵 In der Tabernas-Wüste fallen sonst ca. 200 ml Regen pro Jahr. Nur nicht, wenn wir kommen. Dann sind es gefühlt 200 ml pro Tag 🌧😉. Trotzdem waren wir bei unserem Besuch in der einzigen Wüste Europas echt beeindruckt. Wir mögen diese raue und karge Landschaft, bei der man glatt vergessen könnte, dass man sich nicht auf einem ganz anderen Kontinent, sondern immer noch in Spanien befindet. Eigentlich wollten wir auf den sonst festen Pisten und Feldwegen ein bisschen tiefer in die Natur eintauchen, aber die vorhergehenden Regentage haben alle Fahrspuren in Schlamm verwandelt und ohne Allrad waren sie nicht zu bewältigen. So verbrachten wir zwei entspannte (Arbeits-)Tage auf dem Stellplatz „Little Texas“, der von einer sehr netten und zuvorkommenden Familie aus Wales geführt wird. Einziger Wermutstropfen: In naher Umgebung befindet sich eine Rennstrecke und dort fanden während unseres Aufenthalts Test-Rennen statt. Da man nicht draußen sitzen konnte, war es ok. 

 

Sonst hätte uns die Geräuschkulisse schon gestört … Trotz einiger negativer Kommentare, die wir bei unserer Recherche vorher gelesen hatten, à là „zu teuer“ usw. besuchten wir dann doch noch die Western-Filmstadt „Fort Bravo“. Und waren echt positiv überrascht! Es war spannend, durch die Filmkulissen (u. a. von „Der Schuh des Manitu“ und „Vier Fäuste für ein Halleluja“) zu schlendern und zwei Western-Shows gab es auch noch dazu. Aber das beste: Man darf dort übernachten und hat am Abend, wenn alle anderen weg sind, alles ganz für sich allein! Für uns geht es jetzt über die Höhlenwohnungen von Guadix weiter Richtung Granada …