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Gibraltar

Gibraltar ist wirklich ein Erlebnis uns sollte man unbedingt mal gesehen haben. Schon der Grenzübergang in die britische Kolonie ist ein Erlebnis. Die Grenze befindet sich am Flughafen der Stadt und man überquert zuerst die Rollbahn des Airports zu Fuß. Wenn grade ein Flugzeug starten oder landen möchte, wird per Ampel der Fußgänger- und Autoverkehr gestoppt. Kommt man auf der anderen Seite an befindet man sich plötzlich in einer englischen Stadt und hat überhaupt nicht mehr das Gefühl in Spanien zu sein. Das größte Highlight in Gibraltar ist sicher der Felsen mit seinen Affen und vielen Sehenswürdigkeiten, wie der St. Michael´s Höhle, den Tunneln aus den großen Kriegen und einem Skywalk mit atemberaubender Aussicht auf die Straße von Gibraltar und Marokko. Alles haben wir innerhalb einer Tour besichtigt. Der Spaß ist nicht ganz billig aber lohnt sich wirklich!

Tarifa

Wenn sich zwei Weltmeere begegnen und der afrikanische Kontinent zum Greifen nah erscheint … dann ist man in Tarifa. 🏄‍ Tarifa ist ein Hotspot für Kitesurfer und digitale Nomaden und hat uns sehr gut gefallen. Die kleine hübsche Innenstadt mit den verwinkelten Gassen ist ein Touristenmagnet und viele Spanier:innen verbrachten hier mit uns das verlängerte Osterwochenende. Trotz der vielen Bars und Restaurants, aber auch Mode- und Handwerksgeschäfte, kommt in Tarifa kein unsympathisches Touri-Abzocke-Gefühl auf. Unser Camper stand auf dem zentrumsnahen offiziellen Stellplatz – für 8 Euro pro Nacht absolut super. Sowohl der Strand als auch die Innenstadt und der Hafen sind von dort in wenigen Gehminuten zu erreichen. 🌅 Und es ist schon wirklich ein besonderes Gefühl, wenn man auf dem Damm zwischen Mittelmeer und Atlantik steht und über die Straße von Gibraltar die kürzeste Distanz zwischen Europa und Afrika vor Augen hat. 14 km trennen an der engsten Stelle Spanien und Marokko. 🐬Zum Abschluss haben wir dann noch an einer Ausfahrt zur Delfin- und Walbeobachtung teilgenommen. Wer weiß, wann wir dazu mal wieder die Gelegenheit haben? Obwohl jetzt im April nicht die optimale Zeit für Walbeobachtungen war – später im Jahr tummeln sich in der Straße von Gibraltar u. a. auch Orcas – und sich auch kein Pottwal an der Wasseroberfläche sehen ließ, war es trotzdem ein großartiges Erlebnis. Unterwegs begleiteten unser Boot immer wieder Gruppen von Delfinen und Grindwalen. Für uns geht es jetzt weiter entlang der spanischen Küste. Wir haben uns entschieden, die nächsten geplanten Städtebesichtigungen in Cadiz und Sevilla ausfallen zu lassen und dafür ein paar Nächte am Strand zu verbringen, bevor es dann weitergeht Richtung Portugal …